Gruselig: Popstar PINK krabbelt durch Katakomben- Horror- Streifen
PINK alias Alecia Moore zieht's immer wieder auf die Leinwand. 2001 war sie in Willy Bogners Powder-Spektakel Ski to the Max zu sehen. Es folgten eine Mini-Rolle in dem Actionstreifen Rollerball (2002) sowie ein Gastauftritt in 3 Engel für Charlie: Volle Power (2003).
Jetzt kann man die exzentrische Musikerin in ihrer ersten größeren Rolle bewundern: In dem Horror-Thriller Catacombs - Unter der Erde lauert der Tod spielt PINK ein blond gelocktes Party-Girl, das sich auf eine folgenreiche Fete verirrt.
PINK mit ihrer Filmpartnerin Shannyn Sossamon (Bild: www.indiewire.com)
Der Plot des Streifens: Die wilde Carolyn (PINK) lockt ihre jüngere Schwester Victoria (Shannyn Sossamon) auf eine Party in den Katacomben von Paris. Einst lagerte man hier all jene Leichen, für die auf den Friedhöfen über der Erde kein Platz mehr war.
Von Totengräberstimmung kann in dem weit verzweigten Tunnelsystem inzwischen aber keine Rede mehr sein: Das unterirdische Labyrinth gilt bei den Pariser Studenten als beliebte Rave-Location. Zwar ranken sich um die Katakomben allerhand düstere Geschichten, in denen von halbmenschlichen Kreaturen die Rede ist. Doch von diesen Legenden lässt sich die tanzende Meute nicht die Stimmung verderben.
Allerlei Abgründiges lauert unter dem Kopfsteinpflaster von Paris...
Dumm nur: Die ängstliche Victoria verirrt sich im Gewühl und tappt plötzlich alleine durch die dunklen Tunnel. Dort heftet sich der mordlustige Abkömmling einer Satanssekte an ihre Fersen. Das daraus resultierende Szenario ist klar: Fortan hetzt die kreischende Victoria durch die klaustrophobische Finsternis.
Dem geneigten Horror-Fan schwant sicher schon: Bei diesem Film wurden bekannte Handlungselemente von verwandten Werken wie The Descent - Abgrund des Grauens, Creep oder The Cave einfach nur neu zusammen gewürfelt. Der Plot birgt also keine großen Überraschungen.
Gelungen ist jedoch die visuelle Umsetzung. Die Tunnelwände sind mit Totenköpfen tapeziert, was im flackernden Licht von Victorias zunehmend schwächer werdenden Taschenlampe schön gruselig wirkt. Wer allerdings Filme, die vorwiegend in der Dunkelheit spielen, nicht mag, sollte seine Finge von Catacombs lassen.
Fortsetzung nächste Seite: PINK spielt überraschend gut...






