Kelly Clarkson - All I Ever Wanted
Kelly Clarkson - All I Ever Wanted
So sind auch auf ihrer vierten Platte wieder alle wichtigen Zutaten für den Charterfolg überdeutlich hörbar vorhanden. Kelly hat unbestritten eine tolle Stimme und so klingt ihr Pop-Rock-Mix vor allem nach Pink, öfter mal nach Avril Lavigne und manchmal nach Katy Perry. Das Mischverhältnis aus Balladen eingängigen Pop-Stücken und rockigeren Radio-Nummern stimmt exakt und so kann aus Sicht der Plattenfirma eigentlich gar nichts schief laufen.
Doch genau das ist das Problem des Albums. Hier hat eine Armee an großen Produzenten (siehe Pink, Avril, Britney, etc.) die Hebel geschoben und obwohl Kelly diesmal viel selbst mitgeschrieben haben soll, stand ihr eine Legion an Co-Songwritern zur Seite. Und aus genau diesen Gründen fehlt den meisten Songs einfach das Herz. Kelly sagt über sich selbst, sie könne jederzeit jedes Genre singen und genau das hört man auch. Sie funktioniert hier in erster Linie als eine Interpretin in einer perfekten Popmaschinerie die Geld abwerfen soll. Es fehlt das Leben und die Persönlichkeit, was für den Erfolg im Radio aber ja noch nie eine Rolle gespielt hat.
Fazit: All I Ever Wanted ist perfekt produziert und bietet kaum Angriffsfläche aber damit eben auch nur wenig Seele.
VÖ: Erschienen
Label: RCA / Sony Music
Downloadtipps: My Life Would Suck Without You, I Do Not Hook Up, Impossible
Perfekt produzierter Pop: Kelly Clarkson
Für Fans Von: Pink, Avril Lavigne, Katy Perry
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