Monsters vs. Aliens: Die drollige Animationskomödie in der Kinokritik
Lieben Sie B-Movies? Dann sollten Sie sich das neue Animationswerk von Dreamworks (Madagascar) nicht entgehen lassen! Sehr liebevoll und drollig huldigt der Film jenen reißerisch-naiven Streifen aus den 50ern, in denen atomare Killerkreaturen und mutierte Urweltwesen ihr Unwesen trieben.
Witzig: Die Helden der Handlung - eine Truppe illustrer Monster, die von der US-Regierung vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden - basieren alle auf berühmten Vorbildern: Gigantika (Angriff der 20 Meter Frau), Professor Kakerlake (Die Fliege), Insektosaurus (Mothra, die japanische Riesenmotte), Blubber-Ball Bob (Der Blob) und das Amphibienwesen Missing Link (Der Schrecken vom Amazonas).
Als eines Tages ein außerirdischer Roboter Amerika bedroht, werden Gigantika und Co. freigelassen, um den Alien-Angreifer zu vernichten. Der recht simpel gehaltene Plot von Monsters vs. Aliens reißt nicht gerade vom Hocker, einen Heidenspaß bereiten aber die zahlreichen frechen Anspielungen auf Horror- und Sci-Fi-Klassiker sowie die rasant animierten Actionsequenzen (Tipp: Der Film läuft auch in 3D-Version an!).
Mit vereinter Kraft tüfteln die Monster einen Plan aus, um die Alien-Invasion zu verhindern.
Kleines Manko: Was die Synchronisation betrifft, haben deutsche Zuschauer wie so oft das Nachsehen, bzw. das "Nachhören": Während im US-Original Stars wie Reese Witherspoon (Gigantika), Dr. House Hugh Laurie (Prof. Kakerlake) oder Kiefer Sutherland zu hören sind, wurden für die hiesige Version mal wieder Promis wie Ralf Moeller oder Milchbubi-Moderator Sebastian Höffner engagiert, die alles andere als begabte Sprecher sind. Ausnahme: Oliver Kalkofe, der den glibberigen Bob gekonnt synchronisiert.
Fazit: B-Movie-Hommage zwischen frech und familienfreundlich.
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