CD-Kritik: Munk - Cloudbuster
Munk - Cloudbuster
Nicht aus New York oder London, nein aus München stammt diese momentan für Aufsehen sorgende Fusion aus Disco und Elektro. So sagt Mathias Modica aka Munk selbst völlig treffend über sein neues Werk: "Schmutzig und langsam sollten die Songs sein und trotzdem irgendwie futuristisch klingen." Genau das ist ihm auch gelungen, denn er verknüpft seine Beats und Bässe mit Italo-Pop inspirierten Rhythmen und seine Synthies und Samples mit kitschigen Querflöten, Orgeln und Klavier. Ein Londoner Magazin formte daraus den sehr passenden Begriff: Kraut Disco.
Sowohl sein Projekt Munk als auch sein Label Gomma sind momentan absolut angesagt. Das zeigt auch die Liste der Gastmusiker: Von der italienischen Schauspielerin Asia Argento, über den Filmemacher Klaus Lemke bis hin zu Matty Safer, Bassist der New Yorker Disco-Punkt-Band The Rapture und Pedro Winter, Chef des momentan so angesagten Pariser Ed Banger Labels. Hinzu kommt, dass Stars wie Daft Punk und LCD Soundsystem sich Gomma-Künstler als Vorgruppe einladen und Digitalism und Bloc Party sich von diesen remixen lassen.
Fazit: Schön, dass ein deutscher Electronic-Disco-Act momentan völlig zu Recht für so viel Wirbel sorgt. Perfekte Party-Mucke - Einlegen und Abtanzen!
VÖ: Erhältlich
Label: Gomma
Anspieltipp: Live Fast! Die Old!
Für Fans von: Calvin Harris, Daft Punk






