In-Ear-Ohrhörer vom Hörgeräte-Akustiker
Wir haben's ausprobiert
Kaubewegungen sorgen dafür, dass sich das Ohr bewegt und die Masse so wirklich jeden Winkel auskleiden kann.
Die Vorteile der individuell angepassten Ohrhörer liegen auf der Hand, doch wie sieht das ganze in der Praxis aus? Im Rahmen der Hörgeräte-Messe EUHA in Berlin haben wir die Entwickler von Resound getroffen und einen Ohrabdruck nehmen lassen. So viel vorweg: Es tut nicht weh. Vorsichtig wird zunächst ein kleiner Schwamm tief ins Ohr eingebracht, der das Trommelfell schützt. Anschließend wird das Ohr mit einer Abdruckmasse ausgespritzt. Das ganze muss dann einige Minuten trocknen und aushärten. Nach wenigen Minuten werden die Pfropfen entfernt - auch hier keinerlei Probleme. Ein abschließender Blick in die Lauscher durch den Profi stellen sicher, dass das Ohr sauber ist und die Masse restlos wieder entfernt wurde.
[video=173 size=medium]Video 2: Das rechte Ohr ist fertig und wird - auch wenn es albern aussieht - mit einer Plastikfolie abgedeckt. Jetzt ist Ohr zwei dran: Mit einer Art Spritze wird die etwas kühle Masse direkt ins Ohr eingebracht. Die Mundbewegungen dienen übrigens dazu, das Ohr zu bewegen. So kann die Masse in jede Ecke des Gehörgangs vordringen.
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