Inception: genial - oder genial daneben? Die SFT-Kinokritik
Die einen haben seit Wochen ihr Kinoticket reserviert. Die anderen sind skeptisch und glauben an einen überbewerteten Hype. Christopher Nolans Inception spaltet schon vor dem deutschen Kinostart die Gemüter.
In den USA kam der Streifen bereits Mitte Juli in die Lichtspielhäuser. Bisheriges Bewertungs-Fazit: Auf der Internet-Filmdatenbank imdb.com erhielt Inception 9,3 von 10 möglichen Punkten - bei über 70.000 Stimmen. Das Portal metacritic.com beobachtete: 74 Prozent von 42 US-Filmjournalisten beurteilten den Film positiv. Und das Konkurrenz-Portal rottentomatoes.com wertete gar 243 US-Rezensionen aus, mit dem Ergebnis: 86 Prozent fanden Inception grandios.
Ausgehend von den wenigen Negativ-Stimmen munkeln Zweifler jedoch: Die Begeisterung für das surreale Traumdieb-Spektakel sei pure Idealisierung. Was ist nun also dran, am neuen Nolan-Werk?
SFT findet: Inception ist ein Meisterwerk. Ein irrer Teufelstrip - hochkomplex und labyrinthisch wie ein Bild von M. C. Escher.
Die Handlung (ohne Spoiler): Der coole Industriespion Cobb (Leonardo DiCaprio) dringt mithilfe einer ausgeklügelten Technik in die Träume anderer ein und entwendet so wertvolle Geheimnisse. Von seiner Familie entfremdet und von der Polizei gesucht, lässt er sich auf einen letzten Auftrag ein, der seine Rehabilitation bedeuten könnte: Anstatt eine Idee zu stehlen, soll Cobb einen Gedanken einpflanzen. Ein höchst brisantes Unterfangen, für das der Traumdieb und sein Team tief in die Psyche ihres Opfers eindringen müssen – und dabei ihr eigenes Seelenheil riskieren.
>>> Weiter geht es auf der nächsten Seite!
Filmbilder:






