Das GaGaGadget der Woche: Der virtuelle Butler
"Das vernetzte Heim"
Spielzeug für Reiche: der virtuelle Butler
heißt die Titelgeschichte der aktuellen SFT im Februar 2009, in der wir Ihnen zeigen, wie Sie zuhause jederzeit und überall Zugriff auf all Ihre Mediendateien und das Internet haben. Außerdem berichten wir in einem Report aus einem der modernsten automatisierten Häuser in Deutschland, das Kommunikationsanlagen, Sicherheitstechnik, Hauselektrik und Unterhaltungselektronik vernetzt und den Bewohnern mit cleveren Automatikfunktionen das Leben erleichtert.
Für genau solche intelligenten Häuser bietet der amerikanische Versender Opulent Items nun ein besonders exklusives Benachrichtigungssystem an. Statt den üblichen Klartextanzeigen und grafischen Menüs informiert ein animierter virtueller Butler den Besitzer über den Status der Hauselektronik, erinnert ihn an Termine und warnt vor Sicherheitsstörungen in gesprochenen Botschaften (mit stilecht britischem Akzent). Wenn ein Kamerasystem eingebunden ist, zeigt er die betreffenden Störungen auch per Video. Beheimatet ist Robo-James in einem Wandspiegel, der sich auch ganz normal als solcher nutzen lässt. Der Butler taucht nur auf, wenn eine Nachricht vorliegt oder er angefordert wird.
Eigentlich klingt das alles gar nicht schlecht. Etwas verschroben, aber nett. Nur, erstens sieht das Antlitz des Butlers, wenn man den Bildern in der Galier glauben darf, eher furchteinflößend als würdevoll aus, und zweitens verlangt der Hersteller für die Anlage (immerhin inklusive Installation) satte 20.000 Dollar, also rund 15.500 Euro. Gewöhnliche Benachrichtigungssysteme sind für einen Bruchteil dieses Preises zu haben - bei gleicher Funktionalität.






