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Dell Streak: Kreuzung aus Tablet-PC und Smartphone im Test

03.09.2010 11:32 Uhr
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Rein optisch könnte man Dells Tablet-Computer Streak glatt für ein Smartphone halten. Mit seinen größeren Ausmaßen von 153 x 79 x 10 Millimeter passt der Mini-Computer allerdings eher schlecht als recht in Hosen- oder Hemdttaschen. Besser ist es, Sie transportieren ihn in einer separaten Tragetasche. Unser Test zeigt Ihnen, wie viel Smartphone beziehungsweise wie viel Internet-Tablet im Dell Streak steckt.

Viel Technik auf wenig Raum: Dell Streak. Viel Technik auf wenig Raum: Dell Streak. Der großzügige 5-Zoll-Bildschirm versteht Multitouch-Gesten und löst mit 800 x 480 Bildpunkten auf. Umrahmt wird das hinter stabilem Gorillaglas liegende Display von einem edlen Metall-Gehäuse, das in den Farben Rot und Carbon erhältlich ist. Im Inneren des Streaks finden wir bewährte Smartphone-Technologie. Die Rechenpower stellt ein flotter Snapdragon-Prozessor von Qualcom mit einer Taktfrequenz von 1 GHz bereit.

Grafikberechnungen übernimmt ein Adreno-200-Chip, der zwar keine Pixelbeschleunigung auf iPhone-Niveau bietet, für den Spiele-Einsatz aber dennoch mit genügend Leistung aufwarten kann. Als Akku verwendet Dell ein 1.530-mAh-Modell. Eine 5-Megapixel-Kamera und eine integrierte Webcam für Viedeotelefonie gehören ebenfalls zum Ausstattungspaket. Das Angebot an Kommunikationsstandards umfasst WLAN, Bluetooth, A-GPS, EDGE und HSDPA. Haptik und Verarbeitung des mit 220 Gramm angenehm leicht in der Hand liegenden Tablet-Computers geben keinerlei Anlass zur Kritik.

Internet-Tablet mit einer gehörigen Portion Smartphone-Feeling

Hinter der Metallabdeckung auf der Rückseite befindet sich der zugängliche Micro-SD-Slot (unterstützt werden Karten bis zu einer Kapazität von 32 GByte), der Akku und der Schacht für die SIM-Karte. . Hinter der Metallabdeckung auf der Rückseite befindet sich der zugängliche Micro-SD-Slot (unterstützt werden Karten bis zu einer Kapazität von 32 GByte), der Akku und der Schacht für die SIM-Karte. . Auf Eingaben reagiert der 5-Zoll-Touchscreen direkt und präzise, Mehrfingergesten wie Zoomen klappen ebenfalls problemlos. Befehle führt das System dank der guten Arbeitsgeschwindigkeit zügig aus. Nicht ganz nachvollziehen können wir die Tatsache, dass auf dem Streak mit Android 1.6 eine veraltete Version des Google-Betriebssystems zum Einsatz kommt. Im Vergleich zur aktuellen Version 2.2 benötigt es mehr Hardware-Resourcen und Anwender müssen auf eine ganze Reihe von Apps und Funktionen wie Flash verzichten. Vor Verkaufsstart hat Dell aber bereits ein Update auf Android 2.2 angekündigt. Dieses soll spätestens im vierten Quartal 2010 verfügbar sein.

Neben seinen Qualitäten als ultrakompakter Tablet-Computer kann das Streak auch als Mobiltelefon durchaus überzeugen, wenngleich auch die Ausmaße im ersten Moment gewöhnungsbedürtfig erscheinen. An der Sprachqualität gibt es zudem nichts auszusetzen. Nicht ganz konnten wir uns im Test mit den seitlich integrierten Sensor-Tasten anfreunden. Hiermit läuft man in der Praxis ständig Gefahr sie aus Versehen zu berühren, um dann ungewollt beispielsweise ins Hauptmenü zurückzuspringen. „Echte“ Knöpfe wären unserer Meinung nach die bessere Alternative gewesen.

MIt dem Auto-Docking-Kit aus dem Zubehört-Angebot (ca. 60 Euro), lässt sich das Streak auch las vollwertige Auto-Navigationsgerät nutzen. MIt dem Auto-Docking-Kit aus dem Zubehört-Angebot (ca. 60 Euro), lässt sich das Streak auch las vollwertige Auto-Navigationsgerät nutzen. Als mobiler Video- und Musik-Spieler macht das Streak eine gute Figur. Dabei überzeugen nicht nur die gestochen scharfen, brillanten und ausreichend hellen Bilden, sondern dank der mitgeliefreten guten Kopfhörer auch der Klang. Dieser sorgt mit klaren Mitten und präsentem aber nie zu aufdringlichen Bässen für ein tolles Hörererlebnis für unterwegs. Im Vergleich zu dem Gros der Handy-Lautsprechern, gibt auch die integrierte Box des Dell-Tablets einen recht angenehmen Sound von sich.

Die Bildqualität der eingebauten 5-Megapixel-Kamera kann sich sehen lassen, wenngleich auch die Farben bisweilen ein wenig übersteuert wirken. Videoaufnahmen sind ebenfalls brauchbar, können aber wegen der auf 640 x 480 Pixel begrenzten Auflöung nicht mit der 720p-Konkurrenz mithalten. Im Dauereinsatz inklusive GPS-Navigation, 3G-Verbindungen und spielen hielt der Akku sehr gute 12 Stunden durch.

FAZIT: Gelungen, aber noch nicht perfekt

Dells Streak vereint das jeweils Beste aus der Smartphone- und Webtablet-Welt. Es ist ultraportabel, taugt zum telefonieren und bietet gleichzeitig wesentlich attraktivere Entertainment-Qualitäten und eine bessere Webseitenansicht als Handys. Mit dem angekündigten Update auf Android 2.2 wird sich Performance und Funkttionalität noch weiter verbessern. Der Preis fällt gegenüber iPad und Co. recht happig aus.


Pro:

+ Kompakte Ausmaße
+ Top verarbeitet
+ Gutes helles Multitouch-Display
+ Guter Sound

Contra:

- Veraltete Software


NOTE: 1,6 (Gut)

Redakteur
Moderation
03.09.2010 11:32 Uhr
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