Test: Kompaktkameras - gut und günstig?
Mittlerweile stoßen Kompaktkameras in Auflösungsgefilde vor, die bisher nur Mittel- und Oberklasse-SLRs vorbehalten waren. Sony läutet mit seiner Einsteiger-Cyber-shot W570 die nächste Runde im Megapixel-Rennen ein. Wir prüfen, ob sich der Griff zum neuen 16-Megapixel-Modell lohnt oder ob Sie mit weniger Auflösung doch bessere Fotos aufnehmen. Interessant ist beispielsweise die Pentax-Alternative Optio RZ10 mit immerhin 14 Megapixel und 10-fach-Zoomobjektiv. Casio geht mit der Auflösung noch eine Stufe weiter herunter und setzt zudem auf Back Side Illumination – eine Technologie, welche die Lichtempfindlichkeit des Fotosensors deutlich steigern soll. Der Test zeigt, mit welcher Auflösung Sie derzeit am besten Fotos schießen.
Casio Exilim ZR10: Ab 230 Euro im Handel erhältlich.
Casio Exilim ZR10
Note: 1,4 (SEHR GUT)
Durch den Einsatz eines BSI-Sensors (Back Side Illumination) verspricht Casios Exilim ZR10 auch bei höherer Lichtempfindlichkeit und unter schlechten Lichtbedingungen rauscharme Bilder. Tatsächlich lässt die ansonsten sehr gute Durchzeichnung bei ISO 800 etwas nach, zeigt aber auch bei ISO 1.600 noch eine gute Detailwiedergabe und ein rauschärmeres Bild, als man es von 12- und 14-Megapixel-Kompakten mit konventionellem Sensor kennt. Auch das Objektiv überzeugt nicht nur mit einem 28-mm-Weitwinkel, sondern auch mit seinem vielseitig einsetzbaren 7-fach-Zoom und dem bis an den Rand nahezu gleichmäßigen Schärfeverlauf. Videos zeichnet die edel anmutende Exilim wahlweise mit voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) oder bei 224 x 160 Pixeln mit 480 Bildern pro Sekunde auf. Gut gefällt zudem das mit 7,6 cm Bilddiagonale angenehm große Display, das dank seiner feinen Auflösung und geringen Blickwinkelabhängigkeit die Motivbewertung zum Kinderspiel macht. Mit aktuell 230 Euro ein echter Kauftipp!
Pro/Contra
+ Gute Bildqualität
+ Scharfes, großes Display
+ Gute Objektivqualität
+ Full-HD-/Highspeed-Videos
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