iPod Nano: Neu gegen alt
Nachdem wir uns schon nach der Präsentation der neuen iPods in London kurz mit den Kleinoden spielen durften, ist nun unser Testgerät eingetroffen. Wir haben uns den neuen Kleinen genau angeschaut und natürlich auch mit seinem Vorgänger verglichen.
Die Form
Wir waren wirklich überrascht! Hält man den neuen iPod erstmals in den Händen, kommt er einem unmöglich schlank vor - dünner, als der alte Nano. Da haben uns aber Optik und Apples Designer einen Streich gespielt. Tatsächlich sind beide Geräte exakt gleich schlank - nämlich 6,5 mm. Durch die stärker abgerundeten Kanten wirkt der neue Nano nur dünner. Gleiches gilt auch bei Fläche und Volumen: Apple hat hier lediglich die Ausmaße verändert - die effektive Größe beider Geräte ist nahezu identisch. Der neue Nano ist sogar einige Gramm schwerer als sein Vorgänger, mit unter 50 Gramm aber dennoch ein Leichtgewicht. Als wir die ersten Bilder vom breiteren Nano gesehen haben, dachten wir, er ließe sich nur schlecht in den Händen halten. Da haben wir uns - zum Glück - getäuscht.
Die Hülle
Beim alten Nano waren Vorder- und Rückseite aus dem gleichen Stück Aluminium und ohne Naht gefertigt. Lediglich an den schmalen Enden kam Plastik zum Einsatz. Der Neue kommt ohne Plaste aus. Die Front ist aus eingefärbtem Aluminium und liegt fast ohne spürbare Naht auf der hochglänzenden metallenen Rückseite auf. Das fühlt sich insgesamt schöner an, bringt aber auch einen alten Nachteil mit sich: Wie bei den bisherigen großen iPods ist auch hier die Rückseite sehr anfällig für Kratzer. Erste leichte Spuren hat unser Testgerät schon nach dem ersten Tag davon getragen. Außerdem reibt man den Player stets am Ärmel blank, um die unvermeidlich sichtbaren Fingerabdrücke zu entfernen.
Das Clickwheel
Auch der neue Nano wird über das iPod-typische berührungsempfindliche Clickwheel gesteuert. Da der große Bildschirm den meisten Platz auf der Vorderseite beansprucht, fällt das Bedienrad im Video-Nano aber deutlich kleiner aus, als beim Vorgänger. Das erschwert die Bedienung aber nur anfänglich - nach kurzer Übung huschen wir in der gleichen hohen Geschwindigkeit durch Menüs und lange Titellisten, wie bisher.
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