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Rubrik: Technik

Macbook-Air-Konkurrent von Samsung im Test

04.07.2011 15:26 Uhr
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Mit dem ultraflachen 13-Zoll-Laptop will Samsung das Macbook Air vom Subnotebook-Thron stoßen. Wir prüfen, ob dem 900x3a das gelingt.

Wie beim Macbook Air von Apple wurde auch in Samsungs 13-Zoll-Subnotebook der Akku fest ins Gehäuse verbaut. Wie beim Macbook Air von Apple wurde auch in Samsungs 13-Zoll-Subnotebook der Akku fest ins Gehäuse verbaut. Das neue Samsung-Subnotebook wirkt wie aus einem Guss, da sowohl Deckel als auch Handballen­ablage aus demselben schwarz lackierten Aluminium bestehen. So schön die matte, gebürstete Oberfläche auch ist, so anfällig zeigt sie sich leider für Fingerabdrücke, die obendrein noch deutlich zu sehen sind. Trotz seiner Höhe von lediglich 16,3 mm können wir dem 900x3a eine stabile Bauweise attestieren. Dass sich der ultradünne Deckel bereits bei leichtem Druck verbiegen lässt, muss man in Kauf nehmen. Dieser Umstand tut der insgesamt hochwertigen Haptik aber keinen Abbruch. Mit einem angenehm geringen Gewicht von 1.356 Gramm wiegt das 900x3a nur unmerklich mehr als das in dieser Disziplin nach wie vor ungeschlagene Macbook Air (1,32 kg).

Blitzschnelle Startzeit, gute Leistungswerte

Genau wie der Apple-Konkurrent verfügt das Samsung-Subnotebook über eine leistungsstarke 128-GByte-SSD, die zunächst einmal für eine erfreulich kurze Startzeit sorgt. Mit rund 20 Sekunden bootet das System zwar nicht ganz so flott wie das Macbook Air (16 s), aber immer noch gut doppelt so schnell wie ein vergleichbares Windows-7-Notebook mit herkömmlicher Festplatte. Die Solid-State-Technologie macht sich auch bei der Arbeit bemerkbar: Programme starten nahezu prompt, auch größere Dateien werden ohne nennenswerte Dezent hinter Klappen versteckt: Auf der rechten Seite finden Sie Kartenleser, Line-In/-Out und USB-2.0-Schacht, auf der linken Seite stehen LAN-Anschluss, Mini-HDMI und eine USB-3.0-Buchse zur Verfügung. Dezent hinter Klappen versteckt: Auf der rechten Seite finden Sie Kartenleser, Line-In/-Out und USB-2.0-Schacht, auf der linken Seite stehen LAN-Anschluss, Mini-HDMI und eine USB-3.0-Buchse zur Verfügung. Wartezeiten geladen. Wer sein 900x3a als mobilen Entertainer nutzen möchte, darf sich auf ruckelfreien HD-Filmgenuss freuen, grafisch aufwendige Spiele sollte man dem Subnotebook aber nicht zumuten. Ein Blick auf die Hardware-Ausstattung zeigt: Mit dem Core i5-2537M kommt zwar ein leistungsfähiger Prozessor aus Intels aktueller Sandy-Bridge-Familie zum Einsatz, die schwachbrüstige interne Grafik­lösung HD Graphics 3000 von Intel bremst die Multimedia-Leistung des 900x3a aber aus. Unser Benchmarktest mit 3D Mark 06 zeigt, dass Apples Vorbild dank seiner dedizierten Gafikkarte mit 4.222 Punkten gegenüber 2.245 Punkten nahezu doppelt so schnell ist. Daher eignet sich das Macbook Air – zwar auch eingeschränkt – deutlich besser als Spielemaschine.

Absolut überzeugt hat uns das matte und somit vollkommen spiegelungsfreie 13,3-Zoll-Display mit HD-ready-Auflösung, das mit hoher Leuchtkraft sowie tollen Kontrasten und lebendigen Farben aufwartet. Auch die Ohren verwöhnt das Samsung 900x3a, nämlich mit einer praktisch geräuschlosen Arbeitsweise im Normalbetrieb. Bringt man das System an die Leistungsgrenze, steigt die Lautstärke auf immer noch angenehme 0,6 Sone an. Die größte Stärke des 900x3a ist aber seine Ausdauer: Knapp sechs Stunden können Sie kabellos surfen, Videos gucken und Musik hören. Apples Macbook schafft hier im besten Falle 4 Stunden.


Fazit: Knapper Vorsprung vor dem Macbook Air

Das Samsung 900x3a kommt wie Apples Konkurrent ohne optisches Laufwerk und ist nahezu gleich flach und leicht ausgefallen. Insgesamt wirkt das Macbook Air jedoch stabiler als das (tadellos verarbeitete) 900x3a. Das Schnittstellenangebot gestaltet sich bis auf den Kartenleser bei beiden Geräten nahezu identisch, die Unterschiede sind technischer Natur: Apples Macbook Air besitzt statt eines HDMI-Ausgangs einen Display-Port, von den zwei USB-Buchsen des 900x3a unterstützt einer den aktuellen 3.0-Highspeed-Standard, der 13-Zoll-Rivale arbeitet mit zwei USB-2.0-Buchsen. Auch das Samsung-Subnotebook liest Daten von einer schnellen SSD, verfügt aber über doppelt so viel Arbeitsspeicher und über einen aktuellen Core-i5-Prozessor, während das Macbook Air mit 2 GByte und einer älteren Core-2-Duo-Recheneinheit auskommen muss – in Sachen Arbeitsgeschwindigkeit hat das 900x3a hier die Nase vorn. Bei der Berechnung von Spielegrafik zieht das System allerdings den Kürzeren, da die dedizierte Geforce 320M im Macbook Air deutlich mehr Leistung bringt als die integrierte Intel-Variante. Das Kopf-an-Kopf-Rennen gewinnt am Ende das Samsung-Notebook aufgrund des im Gegensatz zum Air nicht spiegelnden Displays und der längeren Akkulaufzeit. Allerdings müssen Sie für das 900x3a bis zu 250 Euro mehr auf den Tisch legen.


Pro und Contra:

+ Mattes, tageslichttaugliches Display
+ Flotte Arbeitsweise
+ Lange Akkulaufzeit
+ Flaches, elegantes Design
- Touchpad bisweilen etwas unpräzise


Produktinfo:

Webseite: www.samsung.de
Preis (UVP, Internet): € 1.600, ab € 1.530

Technische Daten:

System: Intel Core i5-2537MM, 1,4 GHz, 4 GByte Arbeitsspeicher,Festplatte: 128 GByte SSD
Grafik: Intel HD GRaphics 3000
CD-/DVD-Laufwerk: Keines
Display: 13,3 Zoll, 1.366 x 768 Pixel, matt, Helligkeit: 400 cd/m²
Geräuschpegel (Normal/Last): 0,2/0,6 Sone
Systemleistung: 2.245 Punkte (3D Mark 06, Standard-Test)
Kommunikation: LAN, WLAN, Bluetooth
Schnittstellen: USB 2.0, USB 3.0, HDMI, Line-In/-Out, SD-Kartenleser
Betriebssystem: Microsoft Windows 7 Professional

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