Silbermond: das ungekürzte Interview
Ein Telefoninterview mit allen Bandmitgliedern gleichzeitig ohne sich gegenseitig sehen zu können - na das kann ja ein heiteres Durcheinander werden! Doch als ich die vier Musiker von Silbermond in ihrem Bandbüro in Berlin erreiche, schlagen sie gleich äußerst kooperativ vor, immer ihren Namen zu sagen, bevor sie auf meine Fragen antworten. Und siehe da, es funktionierte tadellos.
SFT: In Bands gibt's ja meist eine gewisse Rollenverteilung: einer sagt mehr, einer gar nichts und manche melden sich ab und zu mal. Ist das bei euch auch so?
THOMAS STOLLE: Jein! Es gibt bei uns wohl schon eine klassische Rollenverteilung. Auf der einen Seite haben wir Johannes als Bassisten, denen man ja nachsagt, sie wären allgemein sehr ruhig und das stimmt bei ihm auch. Er ist eher so der Typ, der sich mit Internet gut auskennt, er kümmert sich auch um die Homepage. Andreas, unser Schlagzeuger, ist so ein bisschen der Chaot, kommt relativ oft zu spät und hat allgemein sehr abgefahrene Ideen. Und Stefanie und ich sind dann eher die "Normalsten" (die anderen schmunzeln im Hintergrund).
SFT: Und wie sind die Redeanteile verteilt?
THOMAS: Da jetzt gleich noch mal ich antworte, merkst du schon, wie's ist (alle lachen). Und Stefanie redet bestimmt aufgrund der Tatsache, dass sie eine Frau ist, relativ viel (alle lachen). Und ich eben auch, aber warum weiß ich auch nicht, hat sich so ergeben (schmunzelt).
SFT: Gebt ihr eure Interviews ganz bewusst immer zu viert?
STEFANIE KLOß: Ja! Wir sind ja eine Band und das machen wir schon immer so. Es macht auch mehr Spaß und für die Leute ist es sicher auch schön, manches von einer anderen Seite zu hören, auch wenn wir vieles gleich sehen.
SFT: Ihr sagt selbst über das neue Album, dass ihr euch erst Mal von all den Erwartungen frei machen musstet. Was meint ihr damit?
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