CD-Kritik: The Prodigy - Invaders Must Die
Druckvolle Beats, treibend hypnotische Drums, schrille Synthie-Sounds, knarzige Gesangseinlagen - so klingen die drei auch im Jahr 2009. Die 13 Jahre zwischen ihrem Hit-Album Fat Of The Land und heute scheinen spurlos an ihnen vorbei gegangen sein.
Auch wenn Maxims Einschätzung, dass auf der neuen CD alle Songs gleich stark sind (siehe Interview), etwas übertrieben ist, sind richtig schlechte Stücke wirklich nicht dabei. Dafür einige, die sich schnell ins Gedächtnis hämmern: Rhythmen, Melodien und Refrains sind - wie es sich für gute Popmusik gehört - so eingängig, dass man spätestens beim zweiten Hören mitsingen kann. Wirklich gute Rave-Musik eben.
Wiedervereinigt: The Prodigy
Aber das ist auch die Kehrseite: Die Musikwelt hat sich in den letzten 13 Jahren verändert, wer wartet auf gute Rave-Musik? Warrior's Dance klingt wie No Good, Thunder nach Out of Space, Stand Up nach Big Beat. Deshalb: Für alle, die sich noch heute einen adäquaten Nachfolger von Fat of the Land wünschen - hier ist die perfekte Platte.
VÖ: Erhältlich
Label: Vertigo Be / Universal
Anspieltipps: Run With The Wolves
Für Fans von: The Chemical Brothers
(Esther Stein, 23.02.2009 11:20 Uhr)








