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X-Men Origins: Wolverine

Genre:
Action
Filmverleih:
Twentieth Century Fox

X-Men Origins: Wolverine mit Hugh Jackman in der Kinokritik

29.04.2009 14:44 Uhr
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20°
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Er ist einer der coolsten Charaktere der Comicgeschichte: Wolverine, der heroische Rabauke mit Rippstrickhemd und Rocker-Tolle. Vor acht Jahren wetzte er erstmals seine Metallkrallen auf der Leinwand, im ersten X-Men-Film. Zwei Fortsetzungen später erhält Wolverine nun einen eigenen Spin-Off-Film.

Zu Beginn des ersten X-Men-Films von Bryan Singer aus dem Jahr 2000 sahen wir die Figur des Wolverine - mit bürgerlichem Namen Logan (gespielt von Hugh Jackman) - als rastlosen Mann ohne Vergangenheit.

Ohne Erinnerung an seine Herkunft und die Gründe für seine besonderen Fähigkeiten streifte der Einzelgänger umher, bis er schließlich auf andere Superhelden traf und mit ihnen die Welt rettete.

Teil 1 einer möglichen Reihe von Origin-Storys (engl. origin: Herkunft, Ursprung) basiert wie die vorangegangene Trilogie erneut auf gleichnamigen Comic-Heften aus dem Marvel-Verlag und zeigt uns knapp neun Jahre später, wie der Mutant mit dem Code-Namen Wolverine einst an diesen Ausgangspunkt gelangte.

X-Men Origins schildert die Hintergrundgeschichte von Logan und seinen Weggefährten. X-Men Origins schildert die Hintergrundgeschichte von Logan und seinen Weggefährten. So erfahren wir u. a., dass Logan bereits im 19. Jahrhundert lebte, zu einem Bösewicht eine brüderliche Beziehung hegte, für die Regierung arbeitete, nicht von Natur aus mit einem unzerstörbaren Metallskelett versehen war und was ihn mit William Stryker verbindet, den wir ebenfalls aus den vorher verfilmten Kapiteln kennen.

Mehr Details zum Inhalt zu verraten, hieße allerdings den gesamten Ansatz eines solchen Prologs in Filmform ad absurdum zu führen und ihn seines einzigen Erzählzweckes zu berauben. Darum sei nur das Wichtigste vermerkt: Den Drehbuchautoren David Benioff und Skip Woods gelang die Vermeidung einer klassischen Prequel-Falle, die schon George Lucas bei seinen neuen Star Wars-Geschichten großes Kopfzerbrechen bereitete.

Kaum ein erzählter Fakt widerspricht den vorherigen Filmen wirklich oder ließe sich nicht zumindest zur Glaubwürdigkeit umdeuten. Alle Verbindungen und Anspielungen an bekannte (innerhalb der Filmwelt also kommende) Ereignisse und Personen wirken relativ stimmig. Nicht ganz so erfolgreich meisterten sie indes das zweite Problem, eine (Vor-)Geschichte mit Spannung und echten Überraschungen zu konstruieren.

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29.04.2009 14:44 Uhr
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