Letzte Nacht traf sich in Los Angeles, was im Musikbusiness Rang und Namen hat, um der 51. Verleihung der Grammy Awards beizuwohnen und dabei vielleicht selbst einen der begehrten Preise abzuräumen.
Nicht nur einen, sondern gleich fünf Trophäen konnten Ex-Led Zeppelin-Sänger Robert Plant und Alison Krauss mit nach Hause nehmen. Neben den Kategorien Beste Zusammenarbeit mit Gesang/ Pop und Single des Jahres konnte sich das Künstlerduo mit der Platte Raising Sand den Sieg in der Königskategorie Bestes Album sichern. Vier Grammies gingen an den Rapper Lil Wayne, der damit in diesem Genre klar den Abend dominierte. Die Alternative-Rocker von Radiohead gewannen unter anderem mit ihrer Scheibe In Rainbows den Preis für das beste Alternative-Album des Jahres. Einen weiteren wichtigen Preis konnte die US-Sängerin und Oscarpreisträgerin Jennifer Hudson für sich verbuchen, nämlich für das beste R&B-Album des Jahres. Unter Tränen widmete die Künstlerin, deren Mutter, Bruder und Neffe vor drei Monaten ermordet worden waren, den Grammy ihrer Familie. Die Rockband Coldplay gewann drei Grammies, unter anderem für den Song des Jahres, Viva la Vida. Der Gitarrist Joe Satriani wirft der britischen Band jedoch vor, sich für dieses Lied musikalisch bei ihm bedient zu haben und hat bereits Klage eingereicht. Auch sonst blieb die diesjährige Preisverleihung nicht verschont von Eklats. So blieb etwa die für einen Grammy nominierte Rihanna der Gala fern, laut ihrer Aussage wegen Verkehrsproblemen. Bald jedoch machten Gerüchte die Runde, dass ihre Abwesenheit vielmehr mit der Verhaftung ihres Ehemannes Chris Brown zusammenhing, gegen den aufgrund eines tätlichen Angriffes ermittelt wird. Eine Liste der wichtigsten Kategorien der gestrigen Grammy-Verleihung und deren Gewinner gibts auf der nächsten Seite:
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