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Illuminati: Tom Hanks im Interview!

Tom Hanks bei der Weltpremiere von Illuminati in Rom. [Quelle: siehe Bildergalerie]
SFT: Kam Dan Brown während der Dreharbeiten an den Set?

HANKS: Ja, er besuchte uns mehrfach. Ron Howard hatte während der Dreharbeiten immer wieder Fragen an ihn, die beiden standen also in sehr engem Austausch miteinander.

SFT: Illuminati spielt weitgehend in Rom. Hatten Sie während der Dreharbeiten die Gelegenheit für Sightseeing?

HANKS: Mehr als das. Ich habe für die Dreharbeiten einen ganzen Monat in der Stadt gewohnt und sie hautnah miterlebt. Ich war zuvor bereits mehrere Male in Rom, unter anderem auch während meiner Flitterwochen. Damals musste ich mir schnell ein paar lange Hosen kaufen, damit ich mir den Vatikan anschauen konnte. Ich hatte wie ein typischer amerikanischer Tourist nur Bermuda-Shorts dabei (lacht).

SFT: Ihr Lieblingsplatz in Rom?

HANKS: Am besten hat es mir gefallen, während der Mittagspause in einem der kleinen Cafés zu sitzen, einen Espresso zu trinken und dabei irgendein Fußballspiel im Fernseher über der Theke zu verfolgen. Herrlich. Das ist dolce vita (lacht)!

Mord in der Heiligen Stadt: Illuminati fällt weitaus actionreicher aus als der Vorgänger-Film Sakrileg. [Quelle: siehe Bildergalerie]
SFT: Eine weitere wichtige Location des Films ist das Schweizer Forschungsinstitut CERN. Waren Sie vor Ort?

HANKS: CERN ist das Beeindruckendste, was ich je gesehen habe. Man kann es mit einem Besuch bei der NASA in Cape Canaveral vergleichen. Zuerst sieht man nur einfache Bürogebäude, doch kaum ist man drinnen, siehst du die irrsten Dinge! Der ATLAS Beschleuniger ist beispielsweise allein wegen seiner Größe geradezu beängstigend. Ich weiß nicht, wie kompliziert der Teilchenbeschleuniger wirklich ist, aber er ist sicher um einiges komplizierter, als man meinen würde.

Und wenn man dann noch bedenkt, dass man drei Stockwerke oder hundert Meter unter der Erde ist - dann muss einem einfach klar werden, dass wir Menschen sehr mächtig sind. Wir sind erstaunliche Wesen, weil wir uns so etwas überhaupt vorstellen und es dann auch noch bauen können. Ich würde gerne zurückkommen und ihnen helfen, den Knopf zu drücken und ihn wieder zu starten, einfach um zu sehen, was passiert.

SFT: Im Film wird gefährliche Antimaterie aus CERN geraubt. Glauben Sie, man muss sich auch in der Realität Sorgen um die Sicherheit der Organisation und ihre Arbeit machen?

Seine größten Erfolge feierte Tom Hanks mit Schlaflos in Seattle, Forrest Gump und Der Soldat James Ryan. [Quelle: siehe Bildergalerie]
HANKS: In Wirklichkeit gibt es generell keine großen Sicherheitsvorkehrungen in CERN, da es einfach nichts zu stehlen gibt, nicht einmal ein Geheimnis, das man mitnehmen kann. Wenn jemand etwas aus CERN stehlen würde, dann bräuchte er immer noch 450 Milliarden Dollar, um einen Teilchenbeschleuniger zu bauen.

Wenn wir also hier über die Dinge, die in CERN passieren, sprechen und bemerken, dass hier etwas Großes entstehen kann - dann sollten wir uns der Macht von Filmen bewusst sein. Man sollte nicht verachten, wie toll etwas ganz Alltägliches in einem Film aussehen kann.

SFT: Dan Browns Bücher drehen sich um Codes und Denkspiele. Wie gut sind Sie selbst darin, Rätsel zu lösen?

HANKS: Da bin ich wie meine Filmfigur: Ich liebe Denkspiele. Und ebenso wie Robert Langdon will ich bei solchen Spielchen immer unbedingt gewinnen - was mir aber dummerweise nur selten gelingt (lacht).

SFT: Danke für das Gespräch.

Sehen Sie hier den Trailer zu Illuminati:




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(Dörte Langwald, 13.05.2009 16:46 Uhr)


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