Torchlight

Aquadelic GT

Tropico 3 AP


APB

Toy Story 3

Tour de France

Login: Passwort: Einloggen   Registrieren
» Newsletter   » RSS-Feed
Wie gut ist das Nachfolgealbum zu American Idiot voriger Artikel nächster Artikel

Green Day - 21st Century Breakdown in der CD-Kritik

Es ist eines der am sehnlichsten erwarteten Alben des Jahres. Nach ihrem unglaublichen Erfolg mit American Idiot bescheren uns Green Day fünf Jahre später nun den Nachfolger 21st Century Breakdown. Sind die Erwartungen zu groß oder kann das Trio sie vielleicht sogar noch übertreffen?

Irgendwie fühlt man sich bei der ganzen Situation etwas an die Red Hot Chili Peppers erinnert. Auch die kehrten 1999 mit dem völlig überraschenden Meisterwerk Californication plötzlich aus der Versenkung zurück und legten dann 2002 das ordentliche By The Way nach, wobei sie damit nicht an den grandiosen Vorgänger anknüpfen konnten. Und genauso ist es diesmal bei Green Day. Ihr Opus Magnus bleibt unerreicht, trotzdem liefern die drei Kalifornier mit ihrem achten Studioalbum ein anständiges Pop-Punk-Werk ab.

Denn zweifelsohne besitzt 21st Century Breakdown starke Stücke allen voran Murder City, die Single Know Your Enemy, Christian's Inferno und Peacemaker. Doch leider kann diese 18-Song-starke und in drei Abschnitte aufgeteilte Rockoper dieses Niveau nicht über die gesamte Länge halten. Auf Dauer wird die Scheibe einfach zu eintönig und klingt zu oft wie schon mal dagewesen oder frech abgekupfert. So erinnert East Jesus Nowhere stark an Welcome To Paradise von der Dookie, das Riff von Horseshoes And Handgrenades stammt definitiv von den Hives, der Refrain von The Static Age ist aus Monkey Wrench von den Foo Fighters und 21 Guns ist von vorne bis hinten aus bekannten Hit-Hooks zusammengeklaut.

Green Day waren schon immer nur Pop-Punker und diesmal haben sie ihren Breitband-Sound zusammen mit dem dazu passenden Produzent Butch Vig leider etwas zu weit getrieben. Billy Joe, Tré und Mike hätten besser auf die Balladen und die Stücke mit Klavier und Streicher verzichten sollen, dann wäre es eine gute Punk-Platte geworden. So erinnert es einfach zu stark an eine Mischung aus Queen und Weezer.

Fazit: Die Erwartungen waren zu groß und so reicht 21st Breakdown nicht an American Idiot heran.

Hören Sie hier in 21st Century Breakdown rein und laden Sie das neue Album von Green Day bei Nowdio als DRM-freie MP3s herunter!



VÖ: Erhältlich

Label: Reprise / Warner

Downloadtipps: Murder City, Know Your Enemy, Peacemaker

Für Fans von: Queen, Weezer, Blink 182, The Offspring



Ebenfalls interessant:
Green Day - Streit um das Albumcover
Green Day kommen auf Tour


(Markus Erlwein, 20.05.2009 16:02 Uhr)


 
Diesen Artikel bookmarken bei:  del.icio.us Google Linkarena Mister Wong oneview YiGG Webnews Digg ...
Anzeige
Artikel kommentieren:
© Computec Media AG     Presse  | Mediadaten  | Team  | AGB  | Kontakt  | Impressum  | Abo-Service  | Datenschutz

Technik  | Filme  | Musik  | Spiele  | Web  | Community  | Heft-Ausgabe