Dreidimensionaler Grusel kommt an! My Bloody Valentine, der erste Horror-Film in digitaler 3D-Technik, lockte am Startwochenende die Massen ins Kino. So gut lief noch kein anderer 3D-Streifen an!
Immer mehr Regisseure setzen neuerdings auf 3D-Technik. Kein Wunder: Das dreidimensionale Verfahren hat enorme Zugkraft. Kinowelt kann sich freuen: Der Filmverleih fuhr an diesem Wochenende mit dem 3D-Schocker My Bloody Valentine ein Rekordergebnis ein.
Rund 50.000 Kinogänger wollten den ersten Horrorfilm, der mit der neuen dreidimensionalen Technik gedreht wurde, gleich am Startwochenende sehen. Eine neue Bestmarke - einige Wochen zuvor hatte die dreidimensionale Monster-Film-Hommage Monsters vs. Aliens 30.000 Zuschauer zum Startwochenende in die Lichtspielhäuser gelockt.
My Bloody Valentine lief am vergangenen Mittwoch auf 61 Leinwänden in Deutschland an. Jede Leinwand zählte damit im Durchschnitt gut 800 Besucher - auch das ist für einen ab 18 Jahren freigegebenen Film rekordverdächtig.
My Bloody Valentine: Kreischende Girls und durchgeknallte Minenarbeiter
Die neue 3D-Technik ist nicht zu vergleichen mit dem herkömmlichen "Rot/Grün"-Verfahren der vergangenen Jahrzehnte. Tatsächlich sind inzwischen dank ausgefeilter Technik spektakuläre Effekte und brillante Seh-Qualität gegeben.
My Bloody Valentine ist das Remake eines 80er-Jahre-Klassikers und knüpft inhaltlich zehn Jahre nach den Ereignissen des Originalfilms an: Ein Überlebender des damaligen Massakers kehrt in seine Heimatstadt zurück, wo - au Schwarte! - prompt erneut ein Wahnsinner im örtlichen Bergwerk die Hacke schwingt.