Klopperei der Stahlkolosse: Michael Bay schickt zum zweiten Mal die Alien-Roboter ins Kampfgetöse. Klirr. Kawumm. Schepper. Schnarch. Transformers - Die Rache ist laut, bunt, teuer. Und trotzdem gähnend langweilig.
Zum Kinostart von Transformers - Die Rache verlost SFT Original-Spielfiguren von HASBRO. Zum Gewinnspiel geht es >>> HIER!!!
Ey Mann, wo is' mein Auto? Das fragte sich Jungspund Sam (Shia LaBeouf) im ersten Transformers-Film (2007), nachdem sein brandneuer Camaro ein rätselhaftes Eigenleben an den Tag gelegt hatte und einfach ausgebüchst war. Potzblitz, es stellte sich heraus: Die Karre war ein Alien-Roboter!
Die Blechbüchse gehörte einer Spezies namens "Autobots" an, die sich blitzschnell in alle möglichen Karosserien verwandeln kann. Gemeinsam mit seinen außerirdischen Gestaltwandler-Kumpels war der Autobot gekommen, um die garstigen Deception-Robots zu bekämpfen. Diese wollten sich mit Hilfe eines ominösen Würfels die Weltherrschaft aneignen. Und den Schlüssel zu dem Kubus besaß - ausgerechnet Sam!
Transformers - Die Rache: Schöne Menschen retten die Welt. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Ja, die Handlung von Teil 1 war wahrlich kein Geniestreich, doch das erwartet man auch nicht von einem Film, der auf Plastik-Spielzeugfiguren basiert. Michael Bay inszenierte den Streifen mit Bombast-Schauwerten und viel Schmackes. 700 Millionen Dollar spielte der Streifen ein. Klar, dass da schleunigst ein Sequel her musste.
Wie schon Teil 1 entstand auch die Fortsetzung unter der Produktion von Steven Spielberg. Dessen Einfluss ist erneut offensichtlich: Wenn nicht gerade Michael Bay seine Materialschlacht-Fantasien auslebt (die zwischen infantil und erz-republikanisch schwanken), dürfen die Maschinen artig menscheln, während die humanen Hauptfiguren mega-lahme Gags vom Stapel lassen.
Transformers - Die Rache: Hü-hüpf! Neue Decepticon-Transformers sorgen für Schauwerte [Quelle: siehe Bildergalerie]
Inhaltlich knüpft der Film zwei Jahre nach den Ereignissen des letzten Teils an: Das US-Militär hat sich mit den Autobot-Transformers zu einer Elite-Einheit zusammen getan, um mit vereinter Kraft jegliche Störenfriede auszumerzen. Schnullerbacke Sam hingegen versucht, ein ganz normales Twen-Leben zu führen und hat sich beim College eingeschrieben. Derweil schraubt seine sexy Freundin Mikaela (Megan Fox) an einer Karriere als Kfz-Mechanikerin.
Das Leben könnte so schön sein, würden nicht die miesen Deceptions auf Rache sinnen. Einschläfernde 150 Minuten (!) dauert die Roboter-Revanche, in denen die bösen Stahlkollosse grollend über die Erde rumpeln und dabei allerhand zu Bruch gehen lassen. In der ersten Filmhälfte macht dieses Zerstörungs-Spektakel noch Spaß. Michael Bay verpulvert von der ersten Filmsekunde an jeden Cent seines 150-Millionen-Dollar-Budgets für Pyrotechnik-Zauber und CGI-Bombast.