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Vin Diesel: Der Action-Star im Interview zu Fast & Furious 4

Am 3. September erscheint der vierte Teil der Raser-Saga Fast & Furious auf DVD. SFT traf Hauptdarsteller Vin Diesel zum Interview über Muckis, Muscle Cars und unmoralische Angebote.



SFT: Herr Diesel, sind Sie ein Speed-Freak?
DIESEL: Allerdings! Ich mag schnelle Autos und interessiere mich für Tuning. Vor allem die alten Muscle Cars liebe ich! Aber Sie müssen wissen: Seit rund einem Jahr habe ich einen ganz besonderen kleinen Kopiloten, der mich im Auto begleitet. Seitdem fahre ich wesentlich verantwortlicher.

SFT: Sie meinen Ihre kleine Tochter. Wie sehr hat sich Ihr Leben verändert, seitdem Sie Vater sind?
DIESEL: Mehr, als Sie sich vorstellen können. Meine Tochter hat Bereiche meines Herzens geöffnet, von deren Existenz ich vorher gar nichts wusste. Seitdem ich Vater bin, frage ich mich, ob ich überhaupt den richtigen Job habe. Ist es das wirklich wert, für einen Film tage- und wochenlang von meiner Kleinen getrennt zu sein?

Vin Diesel gibt Gas und wir haben Spaß! [Quelle: siehe Bildergalerie]
SFT: Sind Sie jetzt zum braven Babynator mutiert?
DIESEL: Das bin ich, Baby, das bin ich (lacht)! Ohne Witz: Die Dreharbeiten zu Der Babynator haben mich zum Experten im Windeln wechseln gemacht. Das kommt mir nun zugute.

SFT: Im zweiten und dritten Teil der Fast & Furious-Reihe wollten Sie nicht mitspielen. Warum kehrten Sie ausgerechnet im vierten Teil zurück?
DIESEL: Tja, man machte mir ein unmoralisches Angebot, dem ich nicht wiederstehen konnte (grinst).

SFT: Und zwar...?
DIESEL: Man bat mich, im dritten Teil einen Gastauftritt zu absolvieren. Im Gegenzug durfte ich den vierten Teil selber produzieren.

SFT: Was unterscheidet den vierten Film von den vorherigen?
DIESEL: Es ist die erste Fortsetzung, die inhaltlich an den ersten Teil anknüpft. Die anderen beiden Sequels benutzten lediglich den Namen der Serie, erzählten aber ganz eigene Geschichten. In Teil vier schildern wir nun, wie es mit den Helden aus dem ersten Film weitergeht.

Vin Diesel (l.) mit seinem Filmpartner Paul Walker [Quelle: siehe Bildergalerie]
SFT: Warum wollten Sie bei den vorherigen Fortsetzungen nicht mitwirken?
DIESEL: Sequels müssen Sinn machen. Ich mag es nicht, wenn einfach nur der Name eines großen Stars aufs Kinoplakat gedruckt wird und versucht wird, mit einer Reihe groß abzukassieren. So verliert man das Vertrauen des Publikums.

SFT: Mit anderen Worten: Teil zwei und drei haben Ihnen nicht gefallen?
DIESEL: Sagen wir es diplomatischer: Wenn Sie den vierten Teil gesehen haben, dann können Sie sich denken, was ich von Teil zwei und drei halte. Das hoffe ich zumindest (grins).

SFT: Teil vier vereint erstmals wieder das Ensemble aus dem ersten Film vor der Kamera.
DIESEL: Ja. Das war für mich Grundvoraussetzung für den Film. Ich wollte die Chance nutzen, um die Charaktere des ersten Teils tiefer zu ergründen. Fast & Furious lebt von seinem Ensemble.

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