Canon belebt das Mini-DV-Format mit dem High-End-Full-HD-Camcorder Legria HV40 wieder. Das hat gegenüber flash- oder festplattenbasierten Camcordern durchaus Vorteile: Möchte man seine Urlaubserinnerungen in Form bringen, benötigt das MPEG-2-Format deutlich weniger Rechenpower als das neuere AVCHD-Format. Auch bei der Schnittsoftware hat man noch eine etwas üppigere Auswahl. Und mal ehrlich: Einen gewissen Charme hat das gute alte Band doch immer noch. Auch hinsichtlich Archivierung bietet es Vorteile. Kassette herausnehmen, in die Schublade legen - fertig!
Canon Legria HV40: Die Pros und Cons im Detail! [Quelle: siehe Bildergalerie]
Auf der anderen Seite: In höchster Qualität passen nur rund 60 Minuten Material auf das Band, bevor die Mini-DV-Kassette ausgewechselt werden muss. Das Überspielen auf den PC funktioniert nur in Echtzeit, braucht also volle 60 Minuten und geht nur via Fire-Wire-Anschluss. Bei einem Blick auf die Leistung und Ausstattung des Legria HV40 lassen sich diese Umstände aber locker verschmerzen. Umfangreiche manuelle Einstellmöglichkeiten, ein schneller und zielsicherer Autofokus und eine knackscharfe Bildqualität überzeugen ambitionierte Hobbyfilmer mit hohen Qualitätsansprüchen. Im 25p-Cinema-Modus filmt der Canon mit kinotypischem Ruckel-Effekt bei schnellen Bewegungen.