Der Amazon-Kindle soll für Programmierer geöffnet werden. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Online-Händler Amazon will seine Lesegerät Kindle für Programmierer öffnen. So soll es bald möglich sein, kleine Programme für den Kindle zu entwickeln, und diese über den Amazon-Shop anzubieten. Ähnlich verfährt Apple bereits erfolgreich mit dem iPhone und den dazugehörigen teilweise kostenpflichtigen Apps. Damit reagiert Amazon auf den Apple-Tablet, der am 27. Januar enthüllt werden soll. Außerdem fragen US-Analysten, ob das Amazon-Lesegerät in Zeiten von Tablet-PCs überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat, schließlich könne man auch auf den flachen PCs lesen. Darüber hinaus sei dort das Lesevergnügen weitaus interaktiver und mulimedial gestaltet. Lediglich der Preis liege höher. Den Bedenken will Amazon nun einen Riegel vorschieben und erhofft sich von der Öffnung interaktive Reiseführer oder Schulbücher.
Technologie-Experten sehen allerdings die Steuerung des Kindle als Stolperstein. Die stünde den Ideen entgegen. Daher empfiehlt zum Beispiel der Technik-Blog Techcrunch,
Drittanbietern Lesegeräte auf Basis des Kindle zu entwickeln - natürlich mit Anbindung an den Amazon-Shop. Amazon selbst sollte sich auf das Kerngeschäft konzentrieren, nicht auf Entwicklung neuer Hardware.