Nach der Enthüllung des iPad gibt es scharfe Kritik an der Apple-Konkurrenz. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Es ist Tradition im Hause Apple. Nur wenige Tage nach einer großen Produktankündigung beantwortet der Apple-Boss Steve Jobs die Fragen der Arbeitnehmer zur Ausrichtung des Konzerns. Während es in den vergangenen Jahren jedoch friedlich zuging, ließ Jobs in diesem Jahr eine Watsche in Richtung Konkurrenz los. Ziel des verbalen Angriffs sind Suchmaschinen-Marktführer Google und Flash-Anbieter Adobe. So habe Jobs angeblich gesagt, dass er aus unbekannten Quellen erfahren habe, Google wolle "das iPhone töten". Dabei habe sich Apple extra aus dem Suchmaschinengeschäft rausgehalten. Nichtsdestotrotz hätte Google es gewagt, ein eigenes Handy auf den Markt zu bringen. Doch damit nicht genug der Schelte, denn auch das Motto "Seid nicht böse" sei, so Steve Jobs "ein großer Haufen Unsinn".
Doch auch Adobe bekommt sein Fett weg, denn die Firma sei laut Jobs faul geworden. Obwohl man kreativ sein könne, hänge Adobe der Zeit hinterher. Jobs prophezeite laut wired.com
das Ende von Flash, denn niemand werde dies in den kommenden Zeiten von HTML5 mehr nutzen. HTML5 soll Animationen ohne Flash möglich machen. Doch auch Adobe schläft nicht und schoss schon kurz nach der iPad-Vorstellung scharf zurück - mit dem Blog-Eintrag "
Apples iPad - a broken link?". Denn ohne Flash-Support seien iPad-User eingeschränkt. Schließlich können sie bis zu 75 Prozent aller im Internet verfügbaren Filme nicht sehen.
Das neue iPad stellte Apple am 27. Januar 2010 vor. SFT berichtete ausführlich darüber. Kritik erntete Apple, weil das iPad nicht Multitasking-fähig ist und - wie schon iPod touch und iPhone - kein Flash unterstützt.