Guerilla-Marketing Teil 3: Von bodenlosen Aufzügen und überfluteten Bahnhofstunneln
Die Werbetreibenden kennen keinen Grenzen: Da wird schon mal der Boden eines Fahrstuhls "entfernt", um die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir finden die Idee gelungen - schließlich führte sie dazu, dass wir darüber berichten.
Erinnern Sie sich noch an unsere zwei Specials zu außergewöhnlichen Werbemaßnahmen? Reinschauen lohnt sich:
Normale Plakate waren für diesen Film offenbar zu normal. Hier wurde auch gleich der Tunnelboden "geflutet" - passend zur Filmthematik. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Falls Sie hier zum ersten Mal mit dem Thema zu tun haben, hier zunächst einmal die Erklärung des Begriffes "Guerilla-Marketing": Kurz gesagt, versteht man darunter sehr auffällige Werbemaßnahmen, die mittels ungewöhnlicher Aktionen geführt werden. Guerilla-Marketing zeichnet sich oft durch einen im Vergleich zum Einsatz der Mittel sehr hohen Wirkungskreis aus. Ein schönes Beispiel ist die Aktion eines Kaffeekonzerns, der kurzerhand die Böden aus Fahrstühlen entfernen ließ.
Natürlich nicht wirklich (der "Abgrund" und das riesige Loch im Boden waren nur gemalt), jedoch war die optische Illusion so realistisch, dass nicht wenige Ahnungslose einen Heidenschreck bekamen, bevor sie die Täuschung erleichtert als solche erkannten. An einer der Aufzugwände wartete auch schon eine beruhigend wirkende Kaffeewerbung auf die Passanten. Vom verblüffenden Realismus dieser Illusion können Sie sich in unserer Galerie selbst überzeugen: